Schwarz-rotes Rentenpaket ist ein Komplott gegen die Jungen

Die Große Koalition hat geliefert: Im Koalitionsvertrag wurde eine Rentenreform angekündigt, in dieser Woche wurde sie im Kabinett beschlossen. Allerdings geht diese massiv zu Lasten der jungen Generation. Mit ihrem Rentenpaket verabschiede sich die Bundesregierung vom Generationenvertrag, kritisiert Karl-Heinz Paqué, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung für die Freiheit, im Gastbeitrag für die Huffington Post.

Die Große Koalition verabschiedet sich vom Generationenvertrag
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Unfinanzierbare Rentenpolitik ist unverantwortlich

In Sachen Rente und Arbeitslosenversicherung hat sich die Große Koalition auf ein neues Maßnahmenpaket geeinigt. Verlierer dabei sind die Jüngeren sowie gerade Geringverdiener, konstatiert der liberale Arbeitsmarktexperte Johannes Vogel. Mit den neuen Beschlüssen betreibe die Große Koalition „einen veritablen Etikettenschwindel“, kritisiert Vogel. Die Maßnahmen gingen klar zulasten „der Steuer- und Beitragszahler in der Mitte der Gesellschaft und insbesondere der jungen Generation“.

Johannes Vogel kritisiert das Rentenpaket der Großen Koalition
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Zeitumstellung endlich abschaffen

Laut einer EU-Bürger-Umfrage sprechen sich 80 Prozent der Teilnehmer für das Ende der Zeitumstellung aus. Eine knappe Mehrheit tendiert dabei zum Sommerzeit-Modell. „Die EU sollte das Votum der Bürger sehr ernst nehmen und die richtigen Konsequenzen ziehen“, fordert die stellvertretende FDP-Chefin Katja Suding. Die Freien Demokraten wollen die Zeitumstellung abschaffen und eine einheitliche Regelung für alle EU-Mitgliedstaaten einführen.

Die Freien Demokraten fordern die Abschaffung der Zeitumstellung
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Weg vom Beamtensystem im Bildungswesen

Bayerns Kultusminister Bernd Sibler (CSU) hat angekündigt, mehr Lehrer in Bayern zu verbeamten. Martin Hagen, Spitzenkandidat der Freien Demokraten in Bayern, sieht diesen Ansatz kritisch. „Verbeamtete Lehrer? Wir wollen vor allem motivierte Lehrer und ein System, in dem Leistung mehr zählt als das Dienstalter und die Frage, ob ein Lehrer verbeamtet oder angestellt ist“, verdeutlicht er. Der Freistaat müsse langfristig weg vom Beamtensystem im Bildungswesen. „Starre Karrierewege, bei denen der passende Abschlussjahrgang für eine Anstellung entscheidender ist, als die persönliche Eignung und Anstrengung der Lehrkräfte, halten wir für falsch“, sagt Hagen.

Martin Hagen fordert neue Wege in der Bildungspolitik
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So sieht Deutschland die Digitalisierung

Die FDP-Bundestagsfraktion hat eine repräsentative Studie an das Meinungsforschungsinstitut forsa in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie die deutsche Bevölkerung über die Digitalisierung denkt. „Bei der Digitalisierung sind die Menschen in Deutschland weiter, als viele ‚Experten‘ glauben“, sagt Präsidiumsmitglied Marco Buschmann. Die Politik müsse dieses positive Umfeld nutzen, damit die Chancen der neuen Technologie auch genutzt werden.

Die Menschen in Deutschen blicken optimistisch in die digitale Zukunft
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