Familienausflug der Rimbacher Freien Demokraten

Familienausflug der Rimbacher Freien Demokraten zur Waldgaststätte „Zum Steigkopf“ in Heppenheim

Entspannte Stunden in lockerer Runde – (fast) ganz ohne Politik.

Donnerstag wieder Liberale Runde

Donnerstag wieder Liberale Runde

Am kommenden Donnerstag, 07.07.2016, trifft sich die Liberale Runde wieder um 19.30 Uhr im Rimbacher Gasthaus zur Sonne zum monatlichen politischen Diskussionsabend.

Themen sind aktuelle lokalpolitische Fragen nach der Sitzung der Gemeindevertretung.

Termin: Donnerstag, 07.07.2016, 19.30 Uhr, Gasthaus zur Sonne, Bismarckstraße 1 (Markt), Rimbach.

Die „Liberale Runde“ tagt öffentlich. Eingeladen sind Mitglieder der FDP und Bürger der Gemeinde Rimbach.

FDP Antrag zur Belebung des Rimbacher Wochenmarktes


FDP Antrag zur Belebung des Rimbacher Wochenmarktes

Auf der Jahreshauptversammlung angekündigt, inzwischen von der FDP-Fraktion eingereicht – der Antrag zur Belebung des Rimbacher Wochenmarktes.

Antrag:
Die Gemeindevertretung möge beschließen:
Der Germeindevorstand wird gebeten, sich um eine Wiederbelebung des Rimbacher Wochenmarktes zu bemühen und der Gemeindevertretung über das Ergebnis zu berichten.

Begründung:
Nach anfänglich guter Beschickung und positiver Resonanz finden sich inzwischen kaum noch Verkaufsstände und Käufer auf dem Wochenmarkt ein. Eine Funktion zur attraktiven Gestaltung der Ortsmitte erfüllt er nicht mehr. Diese negative Entwicklung läuft auch den unter dem Motto „Ab in die Mitte“ zusammengefassten Bemühungen zuwider. Statt die Idee eines Wochenmarktes in Rimbach aufzugeben, sollte der Gemeindevorstand in enger Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Verkehrsverein alles daran setzen, ihn mit Leben zu erfüllen.
In diesem Zusammenhang kommen z.B. in Betracht:

  • eine Befragung ehemaliger und jetziger Standbetreiber mit Blick auf deren Erfahrungen
  • Interviews mit Käufern zur Ermittlung von Wünschen und Defiziten
  • Gespräche mit Kommunen, die über einen funktionierenden Wochenmarkt verfügen
  • Kontakte mit potenziellen neuen Standbetreibern
  • Überlegungen zur konzeptionellen und werblichen Belebung des Wochenmarktes – auch unter Einbeziehung begleitender Aktivitäten.

FDP Antrag zur Belebung des Rimbacher Wochenmarktes
vollständiges Antragsdokument

FDP-Jahreshauptversammlung

FDP-Jahreshauptversammlung

Bernd Maurer als Vorsitzender bestätigt

Bernd Maurer bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Vorsitzender der FDP Rimbach. Auf der Jahreshauptversammlung im Restaurant Reiterhof To Steki wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Roland von Hunnius, Michael Wecht und Werner Lenz. Alte und neue Schatzmeisterin ist Edith von Hunnius. Zu Beisitzern im Vorstand des Ortsverbandes wurden Hans Fendrich (Europa-Beauftragter), Willfried Karpowski und Doris Maurer gewählt. Thomas Walter und Hans-Jürgen Prahst sind die neuen Kassenprüfer. Die Wahlen wurden vom FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann (Heppenheim) geleitet.

Themen: Kindergarten, Windkraft, Wochenmarkt, Sicherheit, Ärzteversorgung

Zuvor ging Bernd Maurer in seinem Rechenschaftsbericht „ohne Patentrezept und Beipackzettel“ auf die Arbeit des Vorstands in den letzten zwei Jahren ein. Er erwähnte die Positionierung des Ortsverbandes in der Frage des evangelischen Kindergartens, erläuterte die wichtigsten Forderungen aus dem FDP-Wahlprogramm und freute sich über die personelle Aufstellung der FDP nach der erfolgreichen Kommunalwahl. Mit drei Sitzen in der Gemeindevertretung und einem Mitglied des Gemeindevorstands (Edith von Hunnius) seien die Freien Demokraten gut gerüstet für die politische Arbeit in den kommenden fünf Jahren. Er gratulierte Karsten Schmitt zum Vorsitz im Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur und wünschte ihm viel Erfolg in dem neuen Amt. Seine Ausführungen stellte er unter eine Aussage des liberalen Vordenkers Ralf Dahrendorf: „Zwänge setzen Grenzen für das Machbare, aber sie bestimmen nicht darüber, was zu tun ist.“ Die FDP werde sich in ihrem Handeln auch künftig nicht primär durch vordergründige Sachzwänge leiten lassen, sondern konsequent ihren politischen Prinzipien folgen.

Roland von Hunnius berichtete aus seiner Arbeit in der Regionalversammlung Südhessen. Der aktuelle Entwurf des Teilplans Erneuerbare Energien enthalte leider noch immer das Gebiet Fahrenbacher Kopf als Windvorrangfläche, wenn sie auch gegenüber der Fassung des Regionalverbands Rhein-Neckar verkleinert worden sei. Die FDP spreche sich mit aller Entschiedenheit dagegen aus, Natur und Landschaft schweren Schaden zuzufügen, indem im vermeintlichen Interesse der Energiewende „der Fahrenbacher Kopf verspargelt“ werde. Sie werde in der Regionalversammlung beantragen, den Fahrenbacher aus der Liste der Windvorrangflächen Kopf zu streichen.

FDP in Sorge um den Rimbacher Wochenmarkt

Zum einem anderen Rimbacher Thema verlas er einen Antrag der FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung. Die FDP mache sich große Sorgen um den Fortbestand des Rimbacher Wochenmarktes. Nach anfänglich guter Beschickung durch Standbetreiber und positiver Resonanz durch die Bevölkerung könne inzwischen von einem richtigen Wochenmarkt kaum noch die Rede sein. Die meisten Betreiber hätten sich zurückgezogen. Käufer blieben aus. Mit ihrem Antrag will die FDP-Fraktion den Gemeindevorstand auffordern, „sich um eine Wiederbelebung des Rimbacher Wochenmarktes zu bemühen“.

Kreis-FDP mit dem „besten Ergebnis seit 41 Jahren“

Nach den Berichten der Schatzmeisterin und der Kassenprüfer wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Zwischen den Wahlgängen berichtete Till Mansmann aus Kreis- und Landespolitik und stellte die Arbeit des Kreisvorstands vor. Die Kreis-FDP habe bei der letzten Kommunalwahl „das beste Ergebnis seit 41 Jahren“ erzielt. Sie sei mit fünf – statt bisher drei – Abgeordneten unter dem Vorsitz von Christopher Hörst in den Kreistag eingezogen und stelle mit Roland von Hunnius nach fünfjähriger Pause wieder ein Mitglied des Kreisausschusses. Außerdem stelle sie einen stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden (Till Mansmann). Die Abwahl des Kreisbeigeordneten Matthias Schimpf bezeichnete er als „weder sachlich geboten, noch finanziell zu rechtfertigen“. Die FDP-Kreistagsfraktion stemme sich dagegen, um des puren Parteiproporzes willen erfahrenes und bewährtes Spitzenpersonal mit hohen Bezügen spazieren zu schicken und zugleich die Zahl der Hauptamtlichen unangemessen aufzublähen. Die Zeche für diese Klientelpolitik der CDU/SPD-Koalition zahlten die Bergsträßer Bürger. Sie, nicht die Spitzen der Koalition, müssten schließlich für die immensen Mehrkosten aufkommen.

Themen, mit denen sich die FDP Rimbach in der Liberalen Runde oder mit Veranstaltungen befassen will, sind „Sicherheit“ und – besonders nach der Absage aus Wiesbaden für eine finanzielle Unterstützung von „Luise light“ in Lindenfels – „medizinische Versorgung“. Dazu sollen jeweils besonders fachkundige Personen als Auskunftgeber eingeladen werden.

Es gibt viel zu tun – packen wir's an
Roland von Hunnius