Wirtschaftsjunioren-Chef Sebastian Döberl tritt FDP bei

Die Freien Demokraten heißen den Bundesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Deutschland, Sebastian Döberl, als neues Mitglied herzlich willkommen. Der 35-jährige Bayreuther ist seit sieben Jahren Geschäftsführer eines oberfränkischen Traditionsunternehmens, war zuvor mehrere Jahre als Vertriebsleiter tätig und ist seit dem 1. Januar 2020 Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren, dem größten Verband von jungen Unternehmern und Führungskräften in Deutschland. Döberl wurde offiziell vom Partei-Chef Christian Lindner und FDP Bayern-Chef Daniel Föst bei der FDP begrüßt. Lindner zeigte sich über den Neuzugang sehr erfreut: „Wir müssen jetzt die richtigen Impulse setzen, damit wir langfristig wettbewerbsfähig bleiben und innovative Arbeitsplätze entstehen können. Deshalb freut es mich, dass die Freien Demokraten mit Sebastian Döberl ein starkes Sprachrohr für Deutschlands junge Wirtschaft gewinnen konnten“, erklärte Lindner.

Sebastian Döberl, Christian Lindner
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Trotz Corona muss mehr Freiheit möglich sein

Der Gedanke der Freiheit kommt in der Krise unter die Räder. Dabei lassen wir Chancen für die Erneuerung unseres Landes liegen, kommenitiert FDP-Chef Christian Lindner die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern im Kampf gegen Corona. In einem Interview mit dem „Münchner Merkur“ kritisiert er: „Mir fehlen innovative Maßnahmen, um Freiheit und Gesundheitsschutz zu verbinden. Im Bund warten wir auf eine Teststrategie, weil durch viele günstige Tests das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann.“ Ein zweiter Lockdown müsse unbedingt verhindert werden. Lindner schlägt daher unter anderem eine nationale Teststrategie mit mehr Kapazität, eine Verlängerung des Kurzarbeitergelds um wenige Monate und ein Programm für Zukunftsarbeitsplätze vor.

Christian Lindner
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Ein Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Skandal ist überfällig

Die Dimension des Wirecard-Skandals wird immer größer – und die politische Aufarbeitung fängt gerade erst an. Jetzt wird ein Untersuchungsausschuss eingesetzt. Der FDP-Fraktionsvize Florian Toncar spricht nach einer Sitzung des Finanzausschusses von einem „multiplen Staatsversagen“ auf verschiedenen Ebenen. So habe die Finanzaufsicht Bafin trotz klarer Hinweise auf Unregelmäßigkeiten nötige Schritte nicht ergriffen. Außerdem sei Verdachtsmeldungen auf Geldwäsche vor der Wirecard-Insolvenz nur ungenügend nachgegangen worden. Für ihn geht an einem Untersuchungsausschuss nichts vorbei: „Es wäre niemandem zu erklären, wenn der Bundestag den größten Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte nicht mit allen Mitteln aufklärt.“

Wirecard--Gebäude
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