Liberale stehen mit Stolz zu Europa

Nationalismus und Populismus sind in Europa auf dem Vormarsch. Die Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) will den EU-Hassern Paroli bieten. Denn sie glauben: Das, was die Europäer verbindet, ist viel stärker ist als das, was sie trennt. In einer unsicheren Welt sei es umso notwendiger, dies auch zu zeigen. Deshalb rief die ALDE-Fraktion im EU-Parlament eine Kampagne für ein starkes und geeintes Europa unter dem Motto #IamEuropean ins Leben gerufen.

Die ALDE fordert mehr Wertschätzung für Europa
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Für ein Europa der Freiheit

Populismus hier, Renationalisierung dort. In der sich verändernden weltpolitischen Lage wird die EU einen Weg finden müssen, um das Projekt Europa und die Freiheiten seiner Bürger nicht zu gefährden. Die EU muss als Raum des Friedens und des Rechts verteidigt werden, ihr wirtschaftlicher und kultureller Wohlstand müssen erhalten bleiben. Auf Einladung der Reinhold-Maier-Stiftung diskutiert FDP-Europaparlamentarier Michael Theurer am 16. Dezember in Karlsruhe über Perspektiven für Europa.

Michael Theurer
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Wir müssen uns gegen Fake News immunisieren

Putins Russland soll die US-Wahl in seinem Sinne beeinflusst haben, und auch Europa ist gegen Manipulationen und Hackerangriffe nicht gefeit. Diese Sorge ist für Christian Lindner berechtigt. „Nach allem, was man weiß, wird der Front National in Frankreich auch aus dem Kreml finanziert. Dahinter steckt eine Strategie, die westlichen Gesellschaften zu destabilisieren“, betonte der FDP-Chef im Deutschlandfunk-Interview. Umso mehr müssten sich westliche Demokratien gegen Desinformation und Propaganda immunisieren sowie technische Sicherheitslücken schließen.

Christian Lindner
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EU-Beitritt der Türkei ist utopisch

Erdogans Vergeltung für den Doppelanschlag in Istanbul geht mit erneuten Massenverhaftungen einher. FDP-Chef Christian Lindner verurteilt den barbarischen Terrorakt. Das türkische Volk könne sich auf die Solidarität Europas und Deutschlands verlassen. Er kritisierte jedoch, dass der türkische Präsident den Anschlag für innenpolitische Geländegewinne instrumentalisiere. FDP-Präsidiumsmitglied Alexander Graf Lambsdorff plädiert gegenüber der Welt für einen sinnvollen Dialog statt einer Fortführung der Beitrittsverhandlungen.


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Merkel muss mit Tsipras Klartext reden

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras trifft am Freitag die Bundeskanzlerin. FDP-Chef Christian Lindner findet, Angela Merkel könnte diesen überraschenden Besuch dazu nutzen, Klartext mit ihm zu reden. Er erwarte, dass sie ihm deutlich zu verstehen gibt, „dass Deutschland nicht länger gewillt ist, sich von ihm an der Nase herum führen zu lassen.“ Alle Zusagen, die im letzten Sommer gegeben worden seien, wurden nicht eingehalten. Ganz im Gegenteil. Tsipras habe ganz bewusst den europäischen Rettungsschirm brüskiert.

Europa-Flagge
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